Erinnerungsprojekt Café Palmhof

In der Mariahilfer Straße 135 befand sich das Café Palmhof, ein Konzertcafé mit internationalem Renommée. 1938 wurde es arisiert, die Betreiberfamilie Pollak deportiert und viele Angehörige ermordet. Die Erinnerung an das Café soll durch ein Kunstwerk im öffentlichen Raum bewahrt werden. Dazu wurde seitens der Bezirksvorstehung des 15. Wiener Gemeindebezirks ein Wettbewerb in Form eines diskursiven Verfahrens mit Fachjury ausgelobt, begleitet vom Verein coobra.


Ziel ist es, an die Geschichte der Familie Pollak und den Verlust jüdischen Kulturlebens zu erinnern. Das Erinnerungsprojekt versteht sich als zeitgenössische Reaktion auf die gewaltsame Auslöschung kulturellen und geistigen Lebens. Die historische, politische und soziologische Dimension des Ortes soll thematisiert und reflektiert werden.


Das Kunstwerk bietet Passant:innen, Anrainer:innen, Schulklassen und einer breiten Öffentlichkeit Anknüpfungspunkte zur Auseinandersetzung mit der lokalen Geschichte und den Gefahren totalitärer Regime.



Am 6. November 2024 wählte die Fachjury einstimmig einen Entwurf zum Gewinnerprojekt, der im Herbst 2026 zur Umsetzung kommen wird.

In Kürze erfahren Sie auf dieser Seite mehr zum Projekt!


Das Erinnerungsprojekt Café Palmhof wird aus Mitteln der Bezirkskultur des 15. Bezirks, des Nationalfonds, des Zukunftsfonds sowie von KÖR Kunst im öffentlichen Raum gefördert.

Mehr über die Geschichte des Café Palmhof findet sich auch im Audioguide.